Mehl-Aufbewahrung und Lagerfrist

Fragen zu Typen- und Vollkornmehlen,
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Mugerli
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Re: Mehl-Aufbewahrung und Lagerfrist

Beitrag von Mugerli »

Gestern habe ich doch tatsächlich eine Motte im Arbeitszimmer fliegen sehen - und lieber gleich platt gemacht :lala . Entweder ist die beim Lüften frisch von draussen eingeflogen oder eine der Raupen konnte sich doch irgendwo verpuppen. Nun ja, solange es ein Einzelfall bleibt, heisst es, Ruhe bewahren (schliesslich fliegen immer mal irgendwelche Insekten in der Wohnung herum - die Spinnen freut's :mrgreen: ) ...
Firewitch hat geschrieben:Beim zweiten dachte ich daran, es genauer zu untersuchen… waren, zum Glück!, nur Bernstein-Waldschaben. Die sind harmlos, ich hab mich schon den Kammerjäger rufen sehen…
Ja, die können einem schon mal einen Schrecken einjagen. Aber solange es im hellen krabbelt oder fliegt, kann man davon ausgehen, dass es diese harmlosen Waldschaben sind ;) .
Die gehören auch zu den Viechern, die hin und wieder in unsere Wohnung verirren.
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Cerealix
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Re: Mehl-Aufbewahrung und Lagerfrist

Beitrag von Cerealix »

.
Irgendwie fiel mir im Zusammenhang der Motten dieser Ausspruch ein.
„Da kriegst du die Motten!“

Bemerkenswert, die mutmaßliche Herkunft. :lala
Lieber auf neuen Wegen stolpern, als in den alten Bahnen auf der Stelle treten.
Jochen Mariss
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lucopa
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Re: Mehl-Aufbewahrung und Lagerfrist

Beitrag von lucopa »

Hi Christoph,

falls Auer diese Behälter ausdrücklich als "babynahrungstauglich" erklärt, hätte ich auch keinerlei Bedenken. BPA-frei werden sie ganz sicher sein, was ja einer der wichtigsten Kriterien darstellt.
Eine wichtige Anforderung für mich ist die Luftdichtigkeit, da ich alle meine Behälter in unserem Keller lagere. Passende luftdichte Behälter aus Metall wären natürlich noch idealer. Habe aber nirgendwo etwas Taugliches entdeckt.
Ich vertraue deshalb weiterhin Emsa oder Ähnlichen. Habe mir soeben wieder ein paar Boxen zugelegt. Hierin lagern Mehl, Getreide, Reis, Linsen, Nudeln u. m.
Bild

Manfred
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Little Muffin
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Re: Mehl-Aufbewahrung und Lagerfrist

Beitrag von Little Muffin »

Ich beneide hier jeden, der so fein säuberlich und ordentlich seine Sachen in Vorratsdosen verpackt hat. Bei mir lagert das Mehl unten im Keller einfach in einem alten Kühlschrank.

Hat jemand Erfahrung mit abgelaufenen Roggenmehl? Ich habe da jetzt leider eine Packung entdeckt, nachdem ich erst den Mehlvorrat aufgefüllt habe und sehr lange nicht mehr gebacken habe.

Ich würd's ja ungerne wegschmeißen, aber wie verhält sich das mit den Enzymen im Mehl?

...

Ich geb gerade eine Bestellung auf. Es wird Zeit, dass meine Küchenschränke einheitlich sortiert sind. Danke für die Anreize :del
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matthes

Re: Mehl-Aufbewahrung und Lagerfrist

Beitrag von matthes »

Ich hatte gerade R1150 verpacken, locker zwei Jahre alt, das Brot war 1A wie ich es gewöhnt bin ;)
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Little Muffin
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Re: Mehl-Aufbewahrung und Lagerfrist

Beitrag von Little Muffin »

Dank Dir, ich versuche es einfach. Was hab ich schon zu verlieren. Das Roggenmehl ist bereits ein Jahr drüber. :p Riecht und schmeckt aber noch normal. Wenn ich morgenfrüh einen Fladen backe, werde ich es schon merken.
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Little Muffin
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Re: Mehl-Aufbewahrung und Lagerfrist

Beitrag von Little Muffin »

Bei mir trudeln gerade die ersten Dosen zum Abfüllen ein. Erschreckend, was ich alles an Backkram in den Schränken habe. Da wird's aber ein wenig mehr an Dosen brauchen, bis das alles verpackt ist. Und meine Schwiegermutter fragt mich doch allen ernstes, was ich so viel bestellen würde. Es hat jetzt 2mal in der Woche die Post bei mir geklingelt, als wir miteinander telefoniert haben....
Wobei sie selbst erst im letzten Jahr eine Mottenplage hatte. Aber die Schwiegertochter 'schmeißt' das Geld zum Fenster raus, für ein paar Vorratsdosen. :ks
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Little Muffin
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Re: Mehl-Aufbewahrung und Lagerfrist

Beitrag von Little Muffin »

Vielen Dank Euch allen hier für die super Tipps! Meine Küchenschränke waren noch nie so leer und aufgeräumt. Ich hatte Anfang des Jahres schon mal einen Versuch mit Dosen gestartet und das fix wieder sein lassen. Ein Paar Dosen werde ich wohl noch nach kaufen, aber für's erste reicht es. Knapp 42 Dosen fanden ihren Platz. Hier nur ein kleiner Auszug:

Bild
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LimonenBrötchen
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Re: Mehl-Aufbewahrung und Lagerfrist

Beitrag von LimonenBrötchen »

wow, was habt ihr alle für gute Lösungen zur Lagerung gefunden. Ich muss mir da auch mal etwas überlegen. Bisher habe ich nur das geholt was ich auch direkt verbraucht habe. Ist halt nur schlecht wenn man spontan etwas backen will. Werde mir da auch langsam mal ein Lager aufbauen.
Beste Grüße Gunnar
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Adriana
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Re: Mehl-Aufbewahrung und Lagerfrist

Beitrag von Adriana »

Jedes Mal beim Backen,wenn ich meine benötigten Mehlboxen aus der Vorratskammer hole,denke ich mir,wie schön es ist ,hier im Forum zu sein und so tolle Tipps wie diese Auer Boxen zu bekommen.Auch an dieser Stelle nochmal ganz lieben Dank dafür !! :top :top Auf dem jeweiligen Deckel hab ich das jeweilige Ablaufdatum vermerkt.
Ja so sieht mein aktuelles Mehllager aus,auf einem Schwerlastregal.

In der Schublade hab ich dann noch diese 7 ( + 1 unbenutzter ) Vorratsbehälter für kleine Mehlmengen. :tc
Diese hab ich von Mepal bestellt gehabt.

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Little Muffin
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Re: Mehl-Aufbewahrung und Lagerfrist

Beitrag von Little Muffin »

Ich hab mittlerweile immer eine Falle an den wichtigsten Plätzen kleben. Unter anderem an meiner Wohnungstür. Gerade da meine ältere Nachbarin (90" winkel die Tür zu meiner) mit den Motten zu tun hat und auf Grund ihres Alters und die mangelnden Bemühungen von den eigenen Kindern, den Befall nicht zu 100% nicht in den Griff bekommt. Ich hab da zwar einmal großflächig am Anfang geholfen (geputzt, ausgeräumt, aussortiert und Fallen aufgestellt) aber das kann ich ja nicht über Monate machen.

Hin und wieder findet eine Motte von draußen den Weg in die Falle an der Tür und zum Schrank flog neulich auch eine. Bislang scheint das aber gut zu helfen.

Ich denke, es gibt keinen Behälter in die die Viecher nicht reinkommen.
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Liebe Grüße, Daniela
Nico
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Re: Mehl-Aufbewahrung und Lagerfrist

Beitrag von Nico »

Little Muffin hat geschrieben: 16.01.2026, 17:23 Ich denke, es gibt keinen Behälter in die die Viecher nicht reinkommen.
Noch viel wichtiger ist, daß Larven und adulte Motten aus bereits befallenen Behältnissen nicht heraus kommen. Ich sehe das größte Problem, daß man sich Mehlmotten mit Einkäufen einschleppt und gar nicht mal, daß sie in die Wohnung fliegen und dort Eier ablegen. Papier und Pappverpackungen sind das Hauptproblem. Was irgend eine noch so dünne, aber verschweißte Folie hat, ist schon sehr sicher. Wenn auch nicht 100%. Pappschachteln wie z.B. Grieß, soweit man sie nicht nach dem Kauf sofort umfüllt, schweisse ich wenigstens sofort in eine in eine dünne Plastikfolie ein. Wo man mit dem Platz klar kommt, sind Schraubgläser extrem sicher. Im Gegensatz zu dem ganzen Plastikdreck sind die Gläser sogar weitgehendest diffusionsdicht. Kälte vertragen die Viecher und auch die meisten anderen Insekten gar nicht. Vorräte gelegentlich mal für ein paar Tage auf -20°C abzukühlen, kann ebenfalls Wunder bewirken.
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