lucopa hat geschrieben: 05.07.2026, 10:04
pizzi, ich nehme an du hast das MP-Rezept auch 1:1 nachgebacken. Dennoch würde mich deine exakte, letzte Rezeptur interessieren; nur die Rezeptur.
Eigentlich dürfte das beschriebene Missgeschick bei einer TA170 nicht passiert sein. Sehr wichtig wäre mir die Angabe der Teigtemperatur am Ende der Knetung des Hauptteiges; hier werden die meisten Fehler begangen. 5% weniger Schüttwasser würde vielleicht auch Wunder bewirken. Welches Grundbrotbackbuch besitzt du? Wie du aber auch schon selber vermutest: Etwas einfachere Rezepte zu Anfang erhalten die Freude am Backen. Backen ist eine Kunst; und Kunst kommt von
Können und nicht von
Wollen: Sonst hieße es Wunst

Bis ich das erste gescheite Brot fabriziert habe, hat es 20 Jahre gedauert; aber da hatte ich auch noch nicht das erste Brotbackbuch von Lutz Geißler. Würde ich sehr ans Herz legen. Das verkürzt die Zeit um 19 Jahre und 9 Monate
Manfred
Hallo Manfred, vielen Dank für ermutigenden Worte und wir werden, egal wie steinig der Weg wird, weitermachen. Bei der Pizza war das auch schwierig, doch Brot ist wohl nochmal eine ganz andere Nummer, wie es scheint.
Unser Ziel ist, irgendwann auf Sauerteigbasis: 1 Alltagsbrot, Brötchen und etwas in der Richtung Ciabatta backen zu können, wobei wir jede Woche mind. 1 Brot versuchen. Bücher haben wir noch keine, doch wir bekommen von einem Kumpel "Die besten Brotrezepte für jeden Tag" von Lutz Geißler. Er hatte es nur aufgeschlagen und gleich wieder zugemacht.
Das Grundrezept von M. Paa
Sauerteig-Vorteig
30 g Sauerteig
300 g Wasser (26-30 Grad)
300 g Weissmehl (Weizenmehl Type 550)
Autolyse
150 g Weizen Vollkornmehl, fein
550 g Weissmehl (Weizenmehl Type 550)
400 g Wasser (26-30 Grad)
21 g Salz
Beim Weizenvollkornmehl haben wir 1050er genommen und ich habe am Anfang der Autolyse einen Fehler gemacht, indem ich aus versehen statt 400ml, 500ml aus der 20% Versäuerungsanleitung genommen habe, was ich allerdings durch eine erneute Mehlzugabe von 120g versucht hatte, zu beheben.
Der Teig hatte nach dem Kneten knapp 24 Grad und klebte wahnsinnig und wie bereits erwähnt, auch durch mehrfaches Legen und Falten wurde er nicht fester. Der Sauerteig- Vorteig war eigentlich gut aufgegangen ohne wieder im Zusammenfall zu sein.
Die fladenartigen Brote waren somit an der höchsten Stelle nur 5cm und innen war bis auf wenige Stellen, keine ausgeformte Krume. Geschmack allerdings, wie bereits erwähnt, sehr gut.