Sieht ja wieder alles phantastisch aus.
Meine "Teigausbeute" für diese Woche:

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Rechts die Überreste vom "Dinkelmeister" (Dinkelweißbrot mit Haferflockenbrühstück, Buchrezept), ich habe eine Schwäche für die Kombination aus Dinkel und Hafer.
In der Mitte ein Versuchsprojekt. Eigentlich ein All-in-one Roggenkastenbrot aus einem Buch von Lutz Geißler, das 24 h mit wenig Anstellgut in der Kastenform reift. Ich experimentiere gerade mit einer alternativen Anstellgutführung und habe das Rezept auf einen einstufigen Sauerteig mit 40% der Mehlgesamtmenge umgestellt. Das Brot ist etwas zu feucht in der Krume. Da das nicht das erste Roggenbrot mit feuchter Krume in letzter Zeit war, glaube ich mein Mehl nimmt wohl etwas weniger Wasser auf.
Zutatenliste
Roggenmehl 98%
Wasser 90%
Salz 2%
Anstellgut 4%
Links ist auch ein neues Projekt, das Kommissbrot nach Günther Weber.
Zutatenliste
Roggenschrot mittel 39%
Roggenschrot fein 20%
Weizenmehl 1050 39%
Anstellgut 4%
Wasser 82%
Salz 2%
Hefe 0,6%
Das Rezept stammt aus Webers Büchlein "Zopfbrot mit Blaulicht", eine Sammlung von Geschichten aus seinem (Bäcker-) Leben. Dazwischen sind immer wieder mal Rezepte eingestreut. Allerdings sind diese weder bebildert noch mit präzisen Anleitungen versehen, so dass man etwaige Lücken aus dem eigenen Erfahrungsschatz füllen muss. Es handelt sich eben nicht um ein Backbuch.
Das mittlere Schrot kommt in den einstufigen Sauerteig. Anschliessend den Hauptteig bereiten, der Zitat "mittelfest und gut knetbar" sein soll, Stockgare eine Stunde, dann straff langformen und ca. 60 bis 90 Minuten bis zur knappen Gare reifen lassen.
Bei 270°C (ich 250°C) mit Schwaden einschießen, nach zehn Minuten den Schwaden ablassen, die Temperatur auf 220°C senken und weitere 50 Minuten backen.
Man erhält einen roggenlastigen Sattmacher mit spürbarer, aber nicht unangenehmer Säure. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, würde aber nächstes Mal den doch recht weichen Teig vielleicht ohne Stockgare und Langformen in den Kasten spachteln und entsprechend die Stückgare verlängern oder die Knetzeit (von Hand geknetet) verlängern um zu sehen ob der Teig nicht doch noch etwas bindiger wird.